Othos NiederlageÜberblick über die Bedingungen...

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Book Details

Author  Oliver Haller
Publisher  GRIN Verlag
Publication Date   February 26, 2008
ISBN 
Pages  32

Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Historisches Seminar, Abteilung für Alte Geschichte), Veranstaltung: Herrscherwechsel im frühen Prinzipat, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Jahre 68/69 n. Chr. sind in der althistorischen Forschung als das "Vierkaiserjahr" des Römischen Reiches bekannt. Die Ereignisse, die zu einer so raschen Abfolge von vier Usurpatoren führten, geben vielfältigen Aufschluss über die Wirkungsmechanismen, die das römische Prinzipatsystem kennzeichneten. Mit einer detaillierten Untersuchung über die Hintergründe und Vorgänge, die zur Niederlage des zweiten Kaisers, Otho, im Kampf gegen seinen Nachfolger Vitellius führten, trägt die Arbeit dazu bei, das römische politische System in Zeit der Krise des frühen Prinzipats zu verstehen. Auf der Grundlage der Aufzeichnungen der Geschichtsschreiber Tacitus, Cassius Dio, Sueton und Plutarch werden die neuesten Ergebnisse der deutschen wie auch der anglophonen und frankophonen Forschung diskutiert.
Im ersten Teil werden nach einem Überblick über die Ereignisse vor und bei der Usurpation Othos seine Schwierigkeiten bei der Festigung der Herrschaft erläutert und seine Erfolge erörtert. Dies vermittelt einen ersten Eindruck von den Rahmenbedingungen seines Feldzugs. Der zweite Teil behandelt zunächst die Ursachen der scheiternden Verständigung mit Vitellius. Anschließend folgt eine Chronologie der Ereignisse des Kriegs gegen Vitellius, bevor mögliche Gründe der Niederlage Othos bei Bedriacum erörtert werden. Aus den überlieferten Ereignissen des Feldzugs lässt sich schließlich die wahrscheinliche Kriegsstrategie Othos rekonstruieren. Die Ergebnisse werden in vier Punkten zusammengefasst. Dabei wird unter anderem hervorgehoben, dass entgegen der auch noch in der modernen Forschung vertretenen Ansicht Otho bei seinem Feldzug wohlbedachten strategischen Erwägungen folgte.

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