Historiographische Widersprüche in der...

Book Details

Author  Jessica Aniol
Publisher  GRIN Verlag GmbH
Publication Date   June 22, 2009
ISBN  3640352327
Pages  20

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Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Geschichtswerk „Die Verschwörung des Catilina" von Gaius Sallustius Crispus hat aufgrund seiner historischen Fehlbarkeiten in der Forschung eine besondere Stellung eingeräumt bekommen. Es aber wegen seiner Wahrheitsfälschung als „Gruselroman" zu beschreiben, wie es Flach tat, scheint übertrieben zu sein. Der röm. Geschichtsschreiber Sallust stellt in seinem Werk, das um 42 v.Chr. entstand, den Verfall der römischen Tugenden innerhalb der römischen Nobilität dar. Dazu bedient er sich Catilina, eines aus vornehmer, aber verarmter Familie stammenden, ungehobelten Mannes, der durch sein tugendloses Verhalten eine Gefahr für den römischen Staat darstellt. Grundlage dieses Werkes sind die Ereignisse in Rom um 64 und 63 v.Chr. Aufgrund der antiken Forderung, dass in einem Geschichtswerk historischer Stoff kunstvoll ausgestalten sein soll, stellt Sallust Catilina als Anführer der Verschwörung in den Mittelpunkt seines Werkes. Dies führt zum einen dazu, dass das Werk - an eine Person gebunden - wesentlich aufregender und spannender wirkt5, und zum anderen, dass Sallust einige chronologische Ungenauigkeiten festhielt, wodurch die Verschwörung langanhaltender und ansteigend gefährlicher dargestellt werden konnte. Im Folgenden soll der historische Ablauf in den Jahren 64/63 v.Chr. dargestellt werden. Anschließend werden aus den Kapiteln 21 - 26 einzelne Passagen vorgestellt, die auf zeitliche Abweichungen untersucht werden. In Bezug darauf wird die Darstellung Sallusts zum einen mit seinem eigenen Werk verglichen, zum anderen wird Bezug auf Werke von Cicero, Plutarch und Florus genommen, die ebenfalls von den Ereignissen jener Zeit berichteten. Stilistische Aspekte werden nur im Zusammenhang mit der in folgenden aufgezeigten Fragestellung behandelt. Anhand der chronologischen Fehler, die in der „Ve

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