Die Usurpation Constantins III. - Gründe, Verlauf...

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Author  Anonym
Publisher  GRIN Verlag
Publication Date   December 10, 2007
ISBN  3638752313
Pages  24

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Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Das "Ende" des Weströmischen Reiches im 5. Jahrhundert, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Je mehr äußere Machtfaktoren und Probleme auf einen Staat einwirken, desto stärker und zentralisierter muss die Staatsgewalt wirken. Andernfalls werden die Probleme auf regionaler Ebene gelöst und es kommt zu einer Privatisierung der Gewalt, infolgedessen das Gemeinwesen zerbricht.1 Die faktische „Reichsteilung" nach dem Tod des Kaisers Theodosius leitete, vor allem für die Westhälfte des Römischen Reiches, ein Phase ein, in der germanische Volksstämme die Grenzen des Reiches ständig bedrohten. Zu Beginn des fünften Jahrhunderts wurde das Amt des magister militum von dem Vandalen Flavius Stilicho besetzt. Seine Amtszeit war im hohen Maße durch die Auseinandersetzung mit den Westgoten unter König Alarich geprägt. Die Westgoten drangen regelmäßig in die Provinz Illyricum und nach Norditalien ein, plünderten Städte und bedrohten die Zivilbevölkerung. Um der angespannten Lage Herr zu werden wurden Truppen benötigt, deshalb wurden einerseits unter den germanischen Volkstämmen Soldaten angeworben, andererseits aber auch Einheiten von den Grenzen des Reiches abgezogen. Diese Machtverlagerung auf das Kernland des römischen Reiches schuf in den Randprovinzen ein Vakuum, welches von äußeren, wie inneren Kräften gefüllt wurde. Die verbliebenen militärischen Kräfte und die Zivilbevölkerung fühlten sich in diesen Regionen von Kaiser und Reich hintergangen und ausgeliefert. Sie schufen sich daher oftmals selbst eine Zentralgewalt. So wurde in Britannien zum Beispiel im März 407 ein gemeiner Soldat namens Flavius Claudius Constantinus zum Kaiser ausgerufen und mit der Verteidigung der Insel betraut. Von den dynastischen Kaisern und den Zeitze

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