Die außerordentlichen Kommanden des Pompeius...

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Author  Benjamin Knör
Publisher  GRIN Publishing
Publication Date   December 18, 2009
ISBN  3640494040
Pages  32

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Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Historisches Seminar, Abteilung Alte Geschichte), Veranstaltung: Ein Staat im Reformstau - Die Krise der römischen Republik von den Gracchen bis Pompeius, Sprache: Deutsch, Abstract: Gnaeus Pompeius Magnus (106-48 v. Chr.) erhielt im Laufe seiner Karriere mehrere ungewöhnliche Imperien und außerordentliche Kommanden. So begann er seine Karriere um das Jahr 80 v. Chr. mit zwei proprätorischen Imperien, ohne zuvor in den cursus honorum eingestiegen zu sein. Im Sertoriuskrieg (77-72 v. Chr.) hatte er ein prokonsulares Imperium inne. Das erste außerordentliche Kommando bekam Pompeius im Seeräuberkrieg (67/66 v. Chr.) und kurz darauf folgte das Zweite im Krieg gegen Mithridates VI. (66-63 v. Chr.). Im Jahr 57 v. Chr. erhielt er eine cura annonae und zusätzlich ein fünfjähriges prokonsulares Imperium. Während der Krise von 53/52 v. Chr. sollte er zusammen mit einem interrex und mit den Volkstribunen die Herrschaft ausüben. Im Jahr 52 v. Chr. trat er sein Amt als consul sine collega an, im Bürgerkrieg gegen Caesar (49/48 v. Chr.) wurde ihm zusammen mit einigen anderen Senatoren das Notstandskommando über die Republik überantwortet und schließlich das Oberkommando über die Armee. In dieser Arbeit wird nach einem einleitenden Teil bezüglich außerordentlicher Kommanden im Allgemeinen, auf die Geschichte und Entwicklung derjenigen des Pompeius, sowie der damit einhergehenden Krise und den Problemen der späten römischen Republik, eingegangen werden. Dabei soll unter anderem die Frage verfolgt werden, inwieweit diese außerordentlichen Kommanden zum Niedergang und Ende der römischen Republik beigetragen haben.

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